Das BSW sagt Nein zur Hamburger Olympiabewerbung
,Hamburg, 24.04.2026. Das BSW Hamburg lehnt die Olympiabewerbung der Stadt für 2036, 2040 oder 2044 ab und ruft seine Mitglieder, Unterstützer, Wähler und Sympathisanten dazu auf, beim anstehenden Volksentscheid mit Nein zu stimmen.
Natürlich stehen auch wir für die Freude am Sport und den olympischen Gedanken – die Idee eines friedlichen Miteinanders der Völker ist gerade in dieser Zeit wichtig. Doch die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen: Olympische Spiele in Großstädten hinterlassen oft Milliarden-Schulden, ungenutzte Betonruinen und vertreiben Menschen aus ihren Wohnvierteln. Zu oft profitieren am Ende nur Investoren und internationale Konzerne, während die Bürger die Zeche zahlen.
Diese Spiele würden Hamburg wirtschaftlich und infrastrukturell überfordern. Statt in Prestigebauten zu investieren, brauchen wir bezahlbaren Wohnraum, sanierte Schulen und eine verlässliche Verkehrsinfrastruktur – für alle, nicht nur für Olympia-Touristen. Außerdem weigern wir uns, darauf zu warten, dass ein internationales Großereignis herhalten muss, damit endlich alle Hamburger Kinder schwimmen lernen.
Hamburg soll leben – aber nicht für 16 Tage Olympia, sondern weit darüber hinaus.