Am 24. April 2026 fand am Jungfernstieg eine Veranstaltung von OlympJA statt. Vordergründig initiiert von einer unabhängigen Gruppe – jedoch offensichtlich mit einem hohen Budget ausgestattet – trotz der Beteuerung, man würde pro bono arbeiten. Auch personell ist die Initiative mit dem Event-Manager Uwe Bergmann und dem PR-Berater Matthias Onken interessant besetzt. Der Zulauf war bei der Veranstaltung trotz Partyprogramms überschaubar und bestand überwiegend aus Sportlergruppen, die in Trikots für die Presse posierten. Wir haben an den Rändern unsere Flyer verteilt und kamen auch mit einigen Passanten ins Gespräch. Zustimmung und Ablehnung hielten sich nach unserer Beobachtung die Waage. Schön war, dass sich einige Passanten für unser Engagement bedankt haben.
Termine
1. Mai Demo
01. Mai 2026
10:30 Uhr
S-Bahnhof Ottensen
22761 Altona
1. Mai Demo
Unser Sozialstaat steht unter Beschuss – Das BSW ruft zur Kundgebung am 1. Mai auf!
Das BSW teilt die arbeits- und sozialpolitischen Forderungen der Gewerkschaften und ruft deshalb seine Mitglieder, Unterstützer und Wähler auf, sich an der Demonstration und Kundgebung am 1. Mai 2026 vom DGB zu beteiligen.
Die Interessen mittlerer und unterer Einkommensschichten finden in der Regierungspolitik schon seit vielen Jahren kein Gehör mehr. Etwa 20 % der Hamburger Bevölkerung lebt in Armut oder ist von ihr bedroht. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger können sich trotz eines Arbeitsplatzes in der Hansestadt dort keine Wohnung mehr leisten. Zur Freude des Finanzkapitals sind Grundstückspreise und Mieten über lange Jahre hinweg gestiegen, nicht aber in gleichem Maße die Einkommen derer, die für ihren Lebensunterhalt tagein, tagaus arbeiten gehen müssen. Unserer Jugend wird ein besseres Schulsystem verwehrt, vernünftige Schulgebäude und saubere Toiletten. Stattdessen jedoch dürfen sie schon bald die unvorstellbaren Milliardensummen abtragen, die sich die Rüstungsindustrie und ihre Aktionäre jetzt einstreichen. Und unsere Kinder werden überdies mit der Bitterkeit und dem Hass zurückgelassen, die deutsche Waffen an Leid und Tod in der Welt verursachen.
Wer am frühen Morgen in der Fabrik oder in der Backstube steht, ist Teil unserer Leistungsgesellschaft, wer Dividenden einstreicht, ist es nicht. Auch jene nicht, die von Geerbten leben, wohl aber die, die Pakete austragen, Kranke pflegen und Gebäude errichten.
Wir fordern mit den Gewerkschaften eine humane und gerechte Arbeitswelt und betonen, dass nicht die Beschäftigten die Wirtschaftskrise in Deutschland zu verantworten haben. Dann jedoch dürfen sie auch nicht die Leidtragenden sein!
Deshalb kommt auch Ihr bitte zur Demonstration am 1. Mai!
Treffpunkt: Kreuzung Bahrenfelder Str. / Gaußstraße, 60 Meter vom S-Bahnhof Ottensen entfernt
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Der Demonstrationszug setzt sich um 11:00 Uhr in Bewegung. Wir sind vom DGB gebeten worden, uns nach den Gewerkschaftsgruppen einzuordnen.
Die Abschlusskundgebung findet auf dem Fischmarkt ab 12:00 Uhr statt.
Bitte bringt Eure Fahnen mit, damit das BSW gut sichtbar ist!
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